Archiv

22.01.2022, 16:02 Uhr | CDU Stadtverband Donaueschingen
Für Gesundheitsschutz und Gemeinsinn

Der CDU-Stadtverband unterstützt die Donaueschinger Initiative für Gesundheitsschutz und Gemeinsinn. Wir hoffen, dass diese überparteiliche Initiative viele Unterstützer(innen) findet. Die so genannten "Spaziergänger" bilden nicht die Mehrheit unserer Bevölkerung ab!

...

Für Gesundheitsschutz und Gemeinsinn

Die Initiatoren und Unterstützer dieses Aufrufs haben in vielen Fragen unterschiedliche Positionen, aber sie sind geeint in dem Bestreben, Wege aus der Pandemie zu finden und in polarisierten Zeiten den Gemeinsinn zu stärken.

Für faktenbasierte Kommunikation. „Die“ Wissenschaft ist ein Prozess. Fakten müssen immer wieder neu analysiert und Ergebnisse mitunter korrigiert werden. Gleichwohl ist es unabdingbar, ihre Erkenntnisse und Empfehlungen ernst und zur Grundlage der Kommunikation zu nehmen.

Für respektvollen Umgang. Politische Entscheidungen erweisen sich mitunter als fehlerhaft oder setzen andere Prioritäten als die eigenen. Dennoch fordern wir Respekt vor Entscheidungsträgern jeglicher Couleur, die – besonders im Hinblick auf Entwicklungen der Pandemie - auf unklarer Faktenlage handeln und schwierige Abwägungen vornehmen müssen.

Für Akzeptanz von Maßnahmen. Ja, politische Entscheidungen greifen in die Freiheitsrechte des Einzelnen ein. Gerade im Bereich des Gesundheitsschutzes dienen sie aber dazu, die Freiheitsräume der Gesellschaft zu erhalten oder wiederherzustellen. Dies gilt für die soziale, wirtschaftliche und kulturelle Sphäre gleichermaßen: Wenn wirksamer Gesundheitsschutz - etwa durch Impfungen oder Verhaltensregeln - Jugendlichen wieder Begegnungen, Restaurants Perspektiven oder Künstler Auftrittsmöglichkeiten eröffnet, ist das ein erheblicher Gewinn an Freiheit.

Für gesellschaftliche Verantwortung. COVID-19 ist eine weltumspannende Erkrankung, die rasant von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Bei der Beurteilung von Maßnahmen gilt es also, nicht nur die eigene Befindlichkeit im Blick zu halten, sondern den Schutz der Mitmenschen. Insbesondere der „vulnerablen Gruppen“, also älterer und vorerkrankter Menschen. Gerade junge Menschen sind hier stark in Vorleistung gegangen!

Für eine positive Perspektive. Die Corona-Pandemie hat ihre Spuren in der Gesellschaft hinterlassen, Familien und Betriebe gespalten. Wie es weitergeht, ist offen. Umso mehr gilt es nun daran zu arbeiten, dass die Pandemie unser Leben nicht länger dominiert, Blockaden und Frontstellungen aufgeweicht werden und ein freieres gesellschaftliches Miteinander wieder möglich wird.

Initiatoren:
Prof. Dr. Katja Kumle (Hochschuldozentin, CDU)
Johannes Schwab (Übersetzer, B90/Grüne)